Ausbildung zum Kieferchirurg

Die Ausbildung zum Kieferchirurg – Facharzt für Mund-, Kiefer- Gesichtschirurgie (MKG Chirurgie)- setzt die medizinische und die zahnmedizinische Approbation voraus.

Nach einem 6 jährigen Studium der Medizin und ca. 4 jährigen Studium der Zahnmedizin beginnt die Facharztausbildung an einer Einrichtung mit Wieterbildungsbefugnis. Je nach Struktur der Ausbildung dauert die Facharztausbildung ca. 5 Jahre und wird mit der Facharztprüfung vor einer Prüfungskommission der jeweiligen Landesärztekammer abgeschlossen. In dieser Zeit hat der MKG Chirurg einen umfangreichen Operationskatalog zu erfüllen.

Neben der Traumatologie, Tumorchirurgie, Fehlbildungschirurgie, Dysgnathiechirurgie, beinhaltet das Fachgebiet auch die gesamte dentoalveoläre Chirurgie.

Nach der Facharztausbildung kann der MKG Chirurg in einer zweijährigen Weiterbildung an einer Einrichtung mit Weiterbildungsbefugnis die Zusatzbezeichnung „Plastische Operationen“ erwerben.

Diese Ausbildung befähigt Ihn zur Durchführung von ästhestisch/plastischen Eingriffen im Gesichts und Halsbereich. Hierzu zählen z. B. die Gesichtsstraffung, Halsstraffung, und viele andere Eingriffe.

Botox ist für viele ein Begriff. Es stellt die einfachste und schnellste Möglichkeit dar um vorzeitige Faltenbildung im Gesicht oder Halsbereich durch Muskelentspannung zu behandeln. Die Gefahren sind gering und das Ergebnis ist schon nach 3-4 Tagen erkennbar.

Heute bieten viele Ärzte unterschieslichster Fachrichtungen die Behandlung mit Botox an. Ausser Zahnärzten und nicht Medizinern kann jeder Arzt mit Botox behandeln.

Der MKG-Chirurg ist auf die Gesichtschirurgie spezialisiert und ist für diese Behandlung einer der richtigen Ansprechpartner.